Atempädagogik

 

auf Grundlage der Middendorf-Methode:

 

Das Ziel meiner Atemsitzungen ist es, Flexibilität und Lebendigkeit zu fördern. Das passiert durch bewusst zugelassenen Atem und  Achtsamkeit.

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

 

Mit der Erfahrung des Atems wächst die Fähigkeit, sich zu sammeln, präsent zu sein und dem Atem immer mehr die Führung zu überlassen.

 

Stress, Muskelverspannungen, psychische Probleme und Krankheiten können den eigenen

Atem beeinträchtigen und sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

 

Durch eine Atemsitzung erfahren Sie Ihren individuellen Atem und entwickeln ein besseres

Gefühl für Ihren eigenen Körper. Das steigert die Lebensfreude.

 

Atemsitzungen finden in der Gruppe oder in Einzelarbeit statt:

 

Gruppenarbeit/Einzelarbeit: Mit einfachen Übungen in Ruhe und Bewegung, sitzend, gehend und liegend, wird der Atem auf verschiedene Weise belebt. Nach jeder Übung wird nachgespürt, um die Wirkung genau wahrnehmen zu können. Danach folgen Feedbackrunden, wo die Erfahrungen ausgetauscht werden können und damit bewusst reflektiert und vertieft werden. Daran schließt sich ein Moment des Ruhens an, der Zeit lässt für die Integration des Erlebten.

 

Einzelbehandlung: Der Kunde liegt in bequemer Kleidung in Bauch- oder in Rückenlage auf einer Atemliege. Mit Dehnungen, Druck und speziellen Behandlungsgriffen im Atemrhythmus, wird der Körper für die Atembewegung durchlässig gemacht. Der Klient kann die Atembewegung durch seine auf die Empfindung gerichtete Aufmerksamkeit wahrnehmen.

 

Die Atemübungen sind für Menschen jeden Alters geeignet und auch am Arbeitsplatz durchführbar.

Atemsitzungen helfen:

 

Fallbeispiel:

 

Ein Mann kommt zu mir mit Schmerzen in den Sprunggelenken und im unteren Rücken. Ärztlich ist alles abgeklärt. Sein Anliegen ist es, wieder ohne Schmerzen laufen gehen zu können.

 

In den Einheiten zeige ich ihm einfache Bewegungsübungen und achte darauf, dass er den Atem fließen lässt. Ich bin mit meiner Aufmerksamkeit bei seinem Atem und begleite alles, was passiert. Dabei lese ich ihn, ich sehe, wo Ressourcen sind, und wann sie aktiviert werden, das melde ich zurück. Von Stunde zu Stunde gewinnt er wieder mehr Zugang zu seiner eigenen Energie. Ich verfolge, was hilfreich ist oder nicht, arbeite mit Dehnungen, Berührungen, Bewegungen und Stimmübungen.

 

Nach zweieinhalb Monaten kann er wieder schmerzfrei laufen. Er sagt über die wöchentlichen Einheiten, sie wären seine Erholungspole, seine Auszeit in jeder Woche.

 

Richtiges Atmen macht gesund!